Modellregion Herdenschutz

 

 

Auf der Suche nach neuen Lebensräumen durchstreifen immer mehr Braunbären, Luchse und Wölfe Österreich. Sie sind streng geschützt und dürfen nicht bejagt werden. Hauptsächlich ernähren sie sich von Wildtieren wie Rehen oder Rotwild, doch auch ungeschützte Schaf- und Ziegenherden bieten ihnen ein verlockendes Beuteziel. Nutztiere brauchen deshalb wieder mehr Schutz – die uralte Tradition der Behirtung mit Herdenschutzhunden kann diesen bieten. In der Gemeinde Kals läuft derzeit ein Pilotprojekt, um den Einsatz von Herdenschutzmaßnahmen in der Praxis zu erproben.

 

 

 

Modellregion Herdenschutz

Lage: Ochsenalm im Dorfertal

Größe: 1.600 ha Almfläche, 450 ha Weidefläche

Seehöhe: 2.000 - 2.900 m

Herdengröße: 1.200 Schafe

Laufzeit: 2014-2016

 

 

Herdenschutzmaßnahmen:

 

 

Wenn Sie als Wanderer der Schafherde und den Herdenschutzhunden begegnen, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln: Video

 

Nähere Informationen finden Sie unter www.herdenschutz.at.